Wissenswertes zum Reisen mit dem Hund

Frau mit Hund und Auto

Reisen mit Ihrem Hund kann zu den tiefgründigsten und herzerwärmendsten Erlebnissen Ihres Lebens zählen. Gemeinsam neue Orte zu erkunden, vertieft die Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem treuen Gefährten auf eine wundervolle Weise. Diese Abenteuer bereichern nicht nur Ihren Hund, sondern eröffnen auch Ihnen eine neue, liebevolle Perspektive auf die Welt. Die pure Freude und das unverhohlene Glück in den Augen Ihres Hundes bei jeder neuen Entdeckung verzaubern jede Reise und machen sie zu einem unvergesslichen Kapitel Ihres Lebens.
Daher ist es besonders wichtig, jede Reise gut zu planen, um unnötigen Stress zu vermeiden und sicherzustellen, dass jede gemeinsame Erfahrung zu einer wertvollen Erinnerung wird. Hier sind einige sorgfältig ausgewählte Tipps für das Reisen mit Ihrem vierbeinigen Freund.

Inhalt

Vorbereitung auf den Urlaub mit dem Hund

Bevor Sie mit Ihrem geliebten Hund in das Urlaubsabenteuer starten, gibt es einige wichtige Dinge zu erledigen und zu beachten. Um möglichst entspannt in den Urlaub zu starten, ist es ratsam, frühzeitig eine Checkliste zu erstellen und alle notwendigen Schritte zu planen. Einige Vorbereitungen erfordern etwas Vorlaufzeit, daher ist es sinnvoll, sich rechtzeitig darum zu kümmern. Nachfolgend finden Sie eine erste kurze Checkliste, die Ihnen helfen soll, Vorbereitungsstress zu vermeiden. Im weiteren Verlauf dieses Beitrags werden wir auf die einzelnen Punkte noch detaillierter eingehen:

Gesundheitscheck bei der Tierärztin oder dem Tierarzt

  • Gesundheitscheck: Insofern Sie sich unschlüssig sind, ob Ihr Hund gesundheitlich für die geplante Reise gewappnet ist oder einfach Gewissheit haben möchten, dass Ihr treuer Begleiter vital auf Reisen geht, können Sie bei einer Tierärztin oder einem Tierarzt vorab einen Gesundheitscheck durchführen lassen.
  • Impfungen überprüfen: Sobald die Reise über Grenzen hinausgeht, sollten Sie sich vergewissern, dass alle notwendigen Impfungen aktuell sind. Welche Impfungen benötigt werden, kann von Land zu Land variieren. Generell zählt zu den wichtigsten Impfungen die Impfung gegen Tollwut. Bitte beachten Sie auch, dass der Hund bei einer Erstimpfung mindestens 21 Tage vor Abreise gegen Tollwut geimpft werden muss. Bei fristgerecht durchgeführten Auffrischimpfungen muss diese Wartezeit nicht eingehalten werden.
 

Notwendige Dokumente und Einreisebestimmungen

  • Impfpass und Gesundheitszeugnis: Diese Dokumente sollten auf Reisen immer mitgeführt werden, gerade wenn die Urlaubsregion im Ausland liegt. Es gibt auch Länder, die spezielle Gesundheitszeugnisse verlangen. Diese kann Ihnen Ihre Tierärztin oder Ihr Tierarzt ausstellen.
  • Reisepass für Haustiere: Innerhalb der EU benötigen Haustiere einen EU-Heimtierausweis, der alle notwendigen Informationen sowie Impfungen enthält. Ist der EU-Heimtierausweis auch gleichzeitig der gültige Impfpass, reicht das Mitführen dieses Ausweises aus. Übrigens gibt es auch einige Länder außerhalb der EU, die den EU-Heimtierausweis akzeptieren, so z. B. die Schweiz.
  • Mikrochip: Viele Länder verlangen, dass Ihr Hund gechippt ist. Überprüfen Sie, ob der Chip registriert ist und die Kontaktdaten aktuell sind.
  • Einreisebestimmungen: Egal wohin die Reise mit der Fellnase gehen soll, machen Sie sich vorab auf jeden Fall mit den hiesigen Einreisebestimmungen vertraut. Denken Sie auch daran, dass Ihr Land möglicherweise über mehrere Landesgrenzen verläuft und somit unterschiedliche Bestimmungen gelten können.
  • Hundemarke und Tierschutzorganisation: Im Ausland nicht zwingend erforderlich, allerdings höchst sinnvoll. Befestigen Sie am Halsband oder Geschirr Ihres Hundes eine Hundemarke mit den notwendigen Informationen, um Sie im Notfall kontaktieren zu können. Auch die Registrierung bei einem Haustierzentralregister, über das Ihr Hund bzw. Sie ausfindig gemacht werden können, macht Sinn. Zu den bekanntesten Haustierzentralregistern zählt das der Tierschutzorganisation TASSO.
 

Packliste für den Hund

  • Futter und Wasser: Was schon daheim zu den wichtigsten Dingen gehört, bleibt das auch auf Reisen. Packen Sie also entsprechend genug Futter für die gesamte Reise ein sowie eine Trinkflasche für unterwegs und einen Napf.
  • Hundebett und Decken: Dient dem Komfort und dem Gefühl von Vertrautheit auf Reisen.
  • Leine und Geschirr: Gerade im Ausland ist der Freilauf eingeschränkter als zu Hause. Die stabile Leine und ein gutsitzendes Geschirr oder Halsband sind also wichtige Utensilien auf Reisen.
  • Spielzeug und Kauartikel: Diese unterhalten den Hund auf Reisen und dienen ebenfalls zur Beruhigung oder anders gesagt dem Stressabbau.
  • Medikamente und Erste-Hilfe-Set: Sollte Ihr Hund spezielle Medikamente benötigen, sind diese selbstverständlich einzupacken. Auch ein Erste-Hilfe-Set auf den Hund ausgerichtet ist für den Fall aller Fälle zu empfehlen.
  • Sonstiges: Je nach Destination gibt es weitere Utensilien, die nützlich sind. Speziell in Südländern gibt es Insekten wie die „Gemeine Stechmücke“. Diese ist Überträger verschiedener Krankheitserreger. Um Ihren Hund davor zu schützen, informieren Sie sich, welche Mittel zur Abwehr eingesetzt werden können. Auch gilt mancherorts an bestimmten Stellen eine Maulkorbpflicht. Packen Sie diesen zur Sicherheit auch mit ein.
 

Mit dieser Checkliste zur Vorbereitung erhalten Sie einen umfassenden Überblick, damit Sie und Ihr treuer Begleiter möglichst stressfrei starten können. Denken Sie unbedingt daran, alle notwendigen Dokumente mitzuführen, um zu vermeiden, dass Ihre Reise aufgrund fehlender Unterlagen vorzeitig endet.

Unterwegs mit dem Auto, Flugzeug, Bus oder Zug

Ein wesentlicher Faktor für einen entspannten Start in den Urlaub ist die Wahl des richtigen Transportmittels. Je nach Transportmittel sind verschiedene Vorbereitungen und (Sicherheits-)Vorkehrungen notwendig. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Punkte für die verschiedenen Verkehrsmittel.

Reisen mit dem Auto

Transportbox oder Hundegurt:

  • Transportbox: Die gewählte Transportbox sollte stabil, gut belüftet und groß genug sein, damit Ihr Hund bequem stehen, sitzen, liegen und sich umdrehen kann.
  • Hundegurt: Es gibt auch spezielle Hundegurte, die am Sicherheitsgurt befestigt werden können.
 

Hundegitter:

  • Ein Hundegitter dient zum Abtrennen von Kofferraum und Fahrgastraum, sodass Ihr Hund sicher im hinteren Bereich des Autos bleibt.
 

Sicherer Platz:

  • Achten Sie grundsätzlich darauf, dass Ihr Hund im Auto einen sicheren Platz hat, der ihn auch bei möglichen Kollisionen oder Brems- und Ausweichmanövern bestmöglich schützt. Meist eignet sich dazu der Kofferraum oder Rücksitz, abgesichert durch ein Hundegitter. Wo der sicherste Platz für Ihren Hund ist, hängt natürlich auch von der Größe und dem Gewicht Ihres Hundes ab.
 

Vorbereitung des Hundes:

  • Nicht jeder Hund mag Autofahren gleichermaßen. Sollte Ihr Hund damit noch nicht so vertraut sein, beginnen Sie mit regelmäßigen und kurzen Autofahrten.
 
Reisen mit dem Flugzeug

Wenn Sie eine Flugreise planen, gibt es im Vorfeld einiges zu beachten. Der Reiseort Ihres Hundes im Flugzeug hängt von seinem Gewicht und seiner Größe ab. Bei den meisten Airlines dürfen Hunde bis acht Kilogramm, inklusive Transporttasche, in der Kabine mitfliegen. Schwerere Hunde müssen im Frachtraum untergebracht werden. Ausnahmen gelten für Begleit- und Blindenhunde, die in der Regel unabhängig von ihrem Gewicht in der Kabine reisen dürfen.

Bestimmungen der Fluggesellschaften:

  • Informieren Sie sich rechtzeitig über die spezifischen Richtlinien der Fluggesellschaft für das Reisen mit Hunden.
 

Dokumente und Impfungen:

  • Stellen Sie sicher, dass alle notwendigen Dokumente sowie Impfungen vorhanden sind. Diese müssen in der Regel beim Check-in vorgezeigt werden.
 

Transportboxen und Vorschriften:

  • Verwenden Sie eine stabile und gut belüftete Transportbox, die den IATA-Standards entspricht.
  • Beschriften Sie zur Sicherheit die Box mit Ihren Kontaktinformationen und „Live Animal“-Hinweisen.
 

Vorbereitung des Hundes:

  • Ihr Hund sollte in jedem Fall an die Transportbox gewöhnt sein. Ist er das nicht, fangen Sie zuhause frühzeitig mit der Gewöhnung an.
  • Verwenden Sie keine Beruhigungsmittel ohne Rücksprache mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt.
 

Check-in und Sicherheit:

  • Gerade mit Hund sollten Sie ausreichend Zeit zum Check-in einplanen. Kommen Sie also frühzeitig am Flughafen an.
  • Leinen Sie Ihren Hund am Flughafen unbedingt an. Auch in der Box, falls er für Kontrollen aus dieser genommen werden muss.
 

Diese Punkte konzentrieren sich auf das Wesentliche bei einer Flugreise mit dem Hund. Falls Ihr Hund das maximale Gewicht für den Transport in der Kabine überschreitet, überlegen Sie sorgfältig, ob er die Reise im Frachtraum bewältigen kann. Im Frachtraum ist Ihr Hund vollständig ohne Ihre Anwesenheit, was erheblichen Stress sowie Angst verursachen kann.

Reisen mit dem Zug und Bus

Regeln der Transportgesellschaften:

  • Ähnlich wie bei Fluggesellschaften haben auch diese Transportgesellschaften unterschiedliche Regelungen und Vorschriften. Hier lohnt es sich ebenfalls, rechtzeitig Informationen einzuholen.
 

Leine und Maulkorb:

  • Einige Transportgesellschaften verlangen, dass der Hund selbstverständlich an der Leine geführt wird und ggf. einen Maulkorb trägt.
 

Sicherheit und Komfort:

  • Suchen Sie Ihrem Hund einen geeigneten Platz, wo er sicher und bequem sitzen oder liegen kann, ohne andere Fahrgäste zu stören.
  • Vergewissern Sie sich, dass Ihr Hund ausreichend Frischluft erhält und nicht überhitzt oder friert.
  • Planen Sie außerdem Pausen zur Bewegung ein.
 

Vorbereitung des Hundes:

  • Gewöhnen Sie im Voraus Ihren Hund mit kurzen und regelmäßigen Ausflügen an Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Stellen Sie Ihrem Hund bekannte Gegenstände wie das Lieblingsspielzeug oder eine Decke mit, um den Hund zu beruhigen.
 

Wenn Sie ausreichend Zeit einplanen und sich vorab über die wichtigsten Richtlinien und Vorschriften informieren, ist es relativ unkompliziert, verschiedene Transportmittel für das Reisen mit Ihrem Hund zu nutzen. Welches Verkehrsmittel für Ihren Vierbeiner am besten geeignet ist, wissen natürlich Sie am besten. Dennoch sollten insbesondere Flugreisen gut überdacht werden, da sie für Ihren Hund stressig sein können, insbesondere wenn er wegen seines Gewichts im Frachtraum reisen muss.

Endlich am Ziel – was jetzt?

Sie haben es geschafft und sind mit Ihrem geliebten Vierbeiner endlich an Ihrem Wunschort angekommen. Die möglichen Strapazen der Reise haben Sie erfolgreich gemeistert. Nun gilt es, Ihren Hund an sein vorübergehend neues Zuhause zu gewöhnen. Auch hierfür haben wir einige hilfreiche Tipps für Sie:

  1. Erkunden der Umgebung: Leinen Sie Ihren Hund an und gehen gemeinsam auf eine kurze Erkundungstour. Sie ermöglichen Ihrem Hund so, die neue Umgebung kennenzulernen sowie sich mit den neuen Gerüchen und Geräuschen vertraut zu machen.
  2. Bekannte Gegenstände: Wieder einmal spielen bekannte Gegenstände eine wichtige Rolle. Platzieren Sie diese an einem ruhigen Ort, sodass Ihr Hund ein Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit aufbauen kann.
  3. Routine beibehalten: Indem Sie versuchen, die üblichen Fütterungs- und Spazierzeiten beizubehalten, können Sie Ihrem Hund die nötige Struktur und Stabilität bieten.
  4. Ruhezonen schaffen: Richten Sie Ihrem Hund einen ruhigen Bereich ein, an den er sich zurückziehen kann, wenn er entspannen oder sich ausruhen möchte.
 

Diese Maßnahmen erleichtern Ihrem Hund die Eingewöhnung am neuen Ort und sorgen für seine Sicherheit und seinen Komfort. Ein gemeinsamer traumhafter Urlaub steht nun bestimmt nichts mehr im Weg.

Hund am Meer

Fazit

Reisen mit Ihrem Hund kann zu unvergesslichen und herzerwärmenden Erlebnissen führen, die Ihre Bindung stärken. Eine sorgfältige Planung ist entscheidend, um Stress zu vermeiden und jede Reise angenehm zu gestalten. Dazu gehören ein Gesundheitscheck beim Tierarzt, das Mitführen aller notwendigen Dokumente und eine gut durchdachte Packliste.
Die Wahl des richtigen Transportmittels und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen sind ebenfalls wichtig. Ob Auto, Flugzeug, Zug oder Bus – jedes Verkehrsmittel erfordert spezifische Vorbereitungen. Bei Flugreisen sollten die möglichen Folgen für Ihren Hund bedacht werden, vor allem, wenn er im Frachtraum reisen muss.
Nach der Ankunft am Reiseziel erleichtern bekannte Gegenstände, eine vertraute Routine und ein sicherer Rückzugsort die Eingewöhnung. Mit der richtigen Vorbereitung wird das Reisen mit Ihrem Hund zu einer stressfreien und unvergesslichen Erfahrung.

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2 Responses

  1. Ein sehr schöner Blog Beitrag. Sehr hilfreich und informativ für Hundebesitzer, die eine Reise planen.
    Reico bietet gute Produkte, für die Reiseapotheke für Hunde.
    Ich empfehle auf jeden fall, folgende Reico Produkte für die Fellnasse mit in den Urlaub zu nehmen:
    – Sonnenschutz „Allgäuer Vital Balsam“
    – zur Wundversorgung „Juwel-Vital“ als Wundsalbe und „Multitalent“ zur Desinfektion
    – Zeckenschutz „Floh- und Zeckenabwehr Hund“
    – gegen Durchfall „Juwel-Vital“

    Vor der schönsten Zeit des Jahres, gebe ich meinem Liebling (ca.3 Wochen vor Reisebeginn) „Naturkraft Pro-8“ gegen Stresssituationen bei der Anreise und während des Urlaubs.
    Zusätzlich würde ich zur Pflege des Lieblings auch von Reico das „Shampoo-Konzentrat“ mit in die Hunde-Apotheke stecken. 🙂

    Wünsche allen Hundebesitzer und Fellnasen einen schönen Urlaub. 💚🐾

    LG Ronny

  2. 🙋🏼‍♀️ Hallo,

    Super wichtiger Beitrag, vor dem Urlaubsantritt muss an vieles gedacht werden. Verhaltensregeln je nach Land oder Bundesland. In der Schweiz ist es noch verrückter nach Kanton!
    Die Notfall Hilfsmittel dürfen hier auch nicht fehlen. Ich nutze die Reico Vital-Systeme !
    Ich habe immer Juwel Kräuter, Allgäuer Vital Balsam, Naturkraft PRO 5, Floh und Zeckenabwehr, Ohrpflege, Augenpflege, Multitalent,Rega Saft dabei.
    Mein Futter und die tollen Leckereien lasse ich durch Reico direkt zum Urlaubsort senden. Einfach sehr erleichternd dieser tolle Service.
    Ich berate mit viel Überzeugung zu diesen tollen Produkten.

    Der Beitrag ist sehr Wertvoll.
    Vielen lieben Dank

    Kirsten Habenicht

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