Ohrenentzündung beim Hund – Ursachen, Behandlung und ganzheitliche Ansätze

Hundeohr mit Menschenhand

Ohren auf! Ihr Hund schüttelt dauernd den Kopf, kratzt sich häufig am Ohr und Sie bemerken vielleicht sogar einen unangenehmen Geruch? Dann könnte eine Ohrenentzündung die Ursache sein! Besonders Hunde mit langen oder stark behaarten Ohren haben oft mit diesem Problem zu kämpfen. In den warmen, dunklen Gehörgängen entsteht schnell ein ideales Klima – allerdings leider nicht für Ihren Hund, sondern für Bakterien und Pilze.

Ohrenentzündungen sind nicht nur unangenehm, sondern können auch schwerwiegende Folgen haben, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden. Neben Schmerzen und Juckreiz kann eine unbehandelte Entzündung bis ins Innenohr vordringen und das Gehör dauerhaft schädigen. Deshalb ist es wichtig, schon bei den ersten Anzeichen zu handeln.

Doch keine Sorge! Mit dem richtigen Wissen können Sie Ihrem Hund helfen, damit er bald wieder unbeschwert durch die Welt toben kann. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Ursachen hinter einer Ohrenentzündung stecken, wie Sie diese behandeln können und wie sich Entzündungen in Zukunft vermeiden lassen. Also, Ohren gespitzt – es wird spannend!

Ursachen einer Ohrenentzündung beim Hund

Ohrenentzündungen können verschiedene Ursachen haben. Um die richtige Behandlung einzuleiten, ist es entscheidend, den Auslöser zu identifizieren.

Bakterielle oder Pilzinfektionen

Feuchtigkeit und Wärme im Gehörgang können das Wachstum von Bakterien und Pilzen begünstigen. Besonders nach dem Baden oder Schwimmen kann Restfeuchtigkeit im Ohr verbleiben und eine Entzündung hervorrufen. Auch Hunde, die viel draußen unterwegs sind und in Pfützen oder Seen spielen, sind häufiger betroffen.

Allergien

Viele Hunde reagieren empfindlich auf bestimmte Futtermittel oder Umweltallergene wie Pollen oder Hausstaubmilben. Eine allergische Reaktion kann zu einer Entzündung im Gehörgang führen und Juckreiz sowie vermehrte Ohrenschmalzproduktion verursachen. Insbesondere bei wiederkehrenden Ohrenentzündungen kann eine zugrundeliegende Allergie eine Rolle spielen.

Parasitenbefall

Ohrmilben sind eine häufige Ursache für Ohrentzündungen, insbesondere bei jungen Hunden oder Hunden, die viel Kontakt mit anderen Vierbeinern haben. Sie führen zu starkem Juckreiz, schwarzen Ablagerungen im Ohr und können unbehandelt schwere Entzündungen verursachen.

Falsche oder übermäßige Reinigung

Zu häufiges oder unsachgemäßes Reinigen der Ohren kann das empfindliche Milieu im Gehörgang stören und zu Reizungen oder Infektionen führen. Aggressive Reinigungsmittel oder das tiefgehende Reinigen mit Wattestäbchen können den Zustand verschlimmern und sogar Verletzungen hervorrufen.

Hormonelle oder immunbedingte Erkrankungen

Ein geschwächtes Immunsystem oder hormonelle Ungleichgewichte, wie sie bei Schilddrüsenproblemen oder Autoimmunerkrankungen vorkommen, können die Anfälligkeit für Ohrenentzündungen erhöhen. Wenn Ihr Hund häufig an Entzündungen leidet, könnte eine weiterführende Untersuchung sinnvoll sein.

Wer die Ursache kennt, kann gezielt handeln und das Risiko für erneute Entzündungen deutlich reduzieren.

Behandlungsmöglichkeiten

Tierärztliche Behandlung

Bei einer akuten Ohrenentzündung ist der Gang zur Tierärztin oder zum Tierarzt unumgänglich. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine Untersuchung und gegebenenfalls durch einen Abstrich des Ohrsekrets. Abhängig von der Ursache kommen folgende Behandlungen infrage:

  • Antimykotische oder antibiotische Ohrentropfen
  • Kortisonhaltige Medikamente zur Linderung von Entzündungen
  • Sanfte Reinigung des Ohrkanals mit speziellen Lösungen
 

Natürliche und ganzheitliche Ansätze

Ergänzend zur tierärztlichen Therapie können natürliche Methoden helfen, die Ohrenentzündung sanft zu unterstützen:

  • Sanfte Reinigung mit Kokosöl, Kamillentee oder Ringelblumentee (entzündungshemmend und beruhigend)
  • Unterstützung des Immunsystems durch natürliche Kräuter oder Nahrungsergänzungsmittel
  • Omega-3-Fettsäuren aus Lachsöl zur Unterstützung entzündungshemmender Prozesse
 

Eine Kombination aus gezielter Behandlung und unterstützenden Maßnahmen kann die Heilung beschleunigen und den Hund schnell wieder beschwerdefrei machen.

Ganzheitlicher Blick: Giftstoffe im Körper als Ursache?

Ein oft unterschätzter Faktor bei wiederkehrenden Ohrenentzündungen sind Giftstoffe im Körper des Hundes. Eine überlastete Leber und Darmflora können dazu beitragen, dass der Körper nicht mehr ausreichend entgiften kann, was sich durch entzündliche Prozesse, unter anderem in den Ohren, äußern kann.

Wie kann es zu einer Giftstoffbelastung kommen?

  • Minderwertiges Futter mit künstlichen Zusatzstoffen
  • Medikamentenrückstände und Impfstoffe
  • Umweltgifte wie Pestizide oder Schwermetalle
 

Lösung: Leberreinigung & Darmreinigung

  • Unterstützung der Leber mit Kräutern wie Mariendistel und Löwenzahn
  • Darmflora stabilisieren mit Probiotika und natürlichen Faserstoffen
 

Hypoallergene Fütterung als Übergangslösung

  • Ausschlussdiät zur Reduktion von Allergenen
  • Hochwertiges, leicht verdauliches Futter ohne synthetische Zusätze
 

Wer die inneren Entgiftungsprozesse des Hundes unterstützt, kann nicht nur Ohrenentzündungen vorbeugen, sondern auch das gesamte Wohlbefinden verbessern.

Vorbeugung: So bleibt das Hundeohr gesund

Eine gute Prävention kann helfen, erneute Entzündungen zu vermeiden. Neben einer hochwertigen Ernährung und der richtigen Pflege spielt auch das Umfeld eine entscheidende Rolle. Ein stressfreier Alltag, ausreichend Bewegung an der frischen Luft und die Vermeidung unnötiger chemischer Belastungen tragen wesentlich zur allgemeinen Gesundheit bei.

Zusätzliche Maßnahmen zur Vorbeugung:

  • Regelmäßige Kontrolle der Ohren, um frühzeitig Veränderungen zu erkennen
  • Sanfte Reinigung, falls nötig, mit natürlichen Mitteln
  • Ausgewogene Ernährung, um das Immunsystem zu stärken
  • Vermeidung von übermäßiger Feuchtigkeit, insbesondere nach dem Schwimmen oder Baden
  • Regelmäßiges Bürsten, um Schmutz und Fremdkörper aus den Ohren fernzuhalten

Mit einer durchdachten Vorsorge lassen sich viele Ohrenentzündungen von vornherein vermeiden – ein kleiner Aufwand mit großer Wirkung für die Gesundheit Ihres Hundes.

Fazit

Ohrenentzündungen sind ein häufiges Problem bei Hunden, das verschiedene Ursachen haben kann. Neben der tierärztlichen Behandlung lohnt sich ein ganzheitlicher Blick auf die Gesundheit des Hundes. Eine natürliche Ernährung, die Stärkung der Entgiftungsorgane und eine angepasste Pflege können dazu beitragen, das Risiko für erneute Ohrenentzündungen zu reduzieren und das Wohlbefinden des Hundes langfristig zu verbessern. Mit der richtigen Vorsorge können Sie dazu beitragen, dass Ihr Hund dauerhaft gesunde Ohren behält und sich rundum wohlfühlt.

Ohrenpflege Hund
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Eine Antwort

  1. Was für ein Wertvoller Beitrag .

    Meine ersten Fragen drehen sich immer darum, ob ihre Hunde auch regelmäßig entgiften? Bevor ich das Reico Vital-System kennen lernen durfte, war das für mich auch völliges Neuland. Nie fragte mich das ein Tierarzt. Statt dessen gab es Ohreiniger und Surolan oder Cortisonhaltige Tinkturen. Leider waren wir damals immer wieder Gast beim Tierarzt.

    Seit mehr als 10 Jahren, weiß ich Dank Reico, wie Wertvoll eine regelmäßige Entschlackung , Blutreinigung und Entgiftung meine Tiere im Wohlbefinden unterstützt. Prevention ist das Zauberwort. Futter ist nicht alles. Für jedes Umweltproblem ist ein Kraut gewachsen.
    Meine Monatliche Routine ist 4 Tage Naturkraft PRO 1 zum Futter.
    Im Frühjahr und Herbst 14 Tage Lebe-Flüssig als 14 Tage Kur zum Futter.
    Dazu gibt es etwas mineralisches Gleichgewicht so werden die Schadstoffe ideal abtransportiert und ausgeschieden.

    Wir haben seit mehr als 10 Jahren den Naturprodukten Vertrauen geschenkt. Sparen so viel Zeit beim Tierarzt und ersparen unangenehme Ohrbehandlungen.

    Ich stehe gern beratend zur Seite, wenn ihr auch etwas ändern wollt. Beratung mit viel Herz für Tiere.

    Eure Kirsten Habenicht 🥰😍😘🍀💚🌿

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